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Feststellanlagen

Die Bauaufsichtsbehörden schreiben vor, dass Brandschutz-Tore und -Türen in Brandabschnitten verschlossen sein müssen. Allerdings stören diese oft den Betriebsablauf. Das Offenhalten von Brandschutz-Toren und -Türen ist nur erlaubt, wenn sie mit einer Feststellanlage ausgerüstet sind. Eine solche Feststellanlage besteht aus Rauch- oder Thermoschaltern zur Erkennung eines Brandes und zum automatischen Auslösen der Feststelleinrichtung. Den Haltemagneten zum Feststellen des Feuerschutzabschlusses, einem speziell gekennzeichneten Auslösetaster zur manuellen Auslösung der Feststelleinrichtung und einer Schaltzentrale mit der Spannungsversorgung für Rauchschalter und Haftmagnete. Feststellanlagen halten im normalen Betriebsablauf Feuerschutz-Tore und -Türen mit einer Haltevorrichtung (Haftmagnet o.ä.) offen. Erkennen die Rauch- oder Thermoschalter einen Brand, geben sie einen Impuls an die Schaltzentrale und die Spannung der Haftmagnete wird unterbrochen, die festgestellte Feuerschutztür oder das Tor wird freigeben und schließt selbsttätig.